Tour am 10.04.2016 von Ratekau nach Laboe

Hallo Zusammen,
das war sie also, die erste Tour von mir. Naja ein wenig holprig, kurvenreich und kleine Nebenstraßen. Hier im Einzelnen:
Um 10.00 h kam ich in der Jahnstraße an und sah gleich, das dieser Auffahrplatz für Touren mit einer großen Anzahl von Maschinen nicht geeignet ist. Den Vorschlag von Heinz, das wir uns bei der Blücher Eiche treffen sollten, find ich persönlich ,  als nicht ganz so glücklich. Den Platz an der Turnhalle an der Jahnstraße würde ich favorisiere. Dies können wir ja mal beim Stammtisch besprechen, wobei auch unsere Stammtischwirtin für uns aufmachen würde, wenn sie es rechtzeitig weis, das wir uns dort treffen.
Mein Navi hatte seine Generalprobe, und was soll ich sagen "Shit Happens" . Zum einen nahm mein Headset vom Helm seinen Dienst nicht auf, zum Anderen habe ich das Navi nicht gleich angeschaltet als wir los gefahren sind. Das hatte zur Folge, das mich mein liebes Navi, im Verlauf der Tour, immer wieder zurück zur Jahnstraße. führen sollte. Ein wunderbares Gefühl mit 13 weitern heißhungrigen Kurvenschonern im Schlepptau. Also was tun ? Ich habe mich dazu entschieden ohne Navi zu fahren, irgendwie würde ich mit dem Tross in Laboe ankommen, hoffentlich !! Der Tour führte uns dann über kleine Nebenstraßen nach Sarkwitz, wo die jungen Konfirmanten von Ihren Familien zur Kirche geführt wurden. Die Kirche fand ich so schön, das ich sie umfahren mußte. Ach ja, Michael kam zu Beginn der Tour auch noch auf mich zu, und sagte mir, das er nur für ca. 170 km Sprit hätte, da in Ratekau keine Tankstelle war. Noch eine Herausforderung mehr an diesem Morgen. Es ging weiter nach Süsel. Hinter Vizier auf einer kleinen Nebenstraße in einem Waldstückchen fuhr ich rechts an, blieb stehen und kündigte eine P.....pause an. Sehr zum Unmut des Ehepaares Grupp, das fragte ob ich nicht ganz dicht sei und wo hier denn weibliche Teilnehmer p...... sollen. Scheiße sagte ich mir, stimmt ja, ist ja ne Frau dabei. Aber jetzt ist es für einen Pausenplatzwechsel zu spät. Aber was soll ich jetzt hier schreiben, ich hab mein Navi ans Laufen bekommen. Kurvenreiche Strecke nach Laboe über Howacht , toll dachte ich. Leider führte dann die Tour nicht mehr nach Schönwalde, wo ich eigentlich mit dem Tross an die Tanke wollte. Gut dachte ich mir in Howacht gibt es bstimmt auch eine. Doch so ein Navi ist ein heimtückisches Gerät, mit einer, in manchen Geräten sanften, aber sehr bestimmenden, Frauenstimme, das uns an Howacht vorbei leitete und Richtung Laboe führen wollte, wie ich es programmiert habe. Gott sei Dank kann man das Gerät auch während der Tour fragen, wo es zur nächsten Tankstelle geht. Und siehe da, es klappte sogar. Michael könnte tanken, Heinz konnte einen Kaffee trinken, Norbert glaube ich auch. Auf jeden Fall waren draußen an den Maschinen nicht so viele von dem Tross. Als sich dann doch wieder alle zusammen gefunden hatten, ging es weiter nach Laboe. Am Ehrenmal angekommen, wollte ich ein Gruppenbild machen, was dank Christian auch klappte. Leider ohne Heinz, der einmal ein wenig U-Bootluft schnuppern wollte und wie er selbst sagte einmal " Das Boot " nachspielen wollte. Leider fehlte ihm die Mannschaft. Ich bat Klaus den Tross schon einmal zum Hafen von Laboe zu führen, da ich noch auf unseren U-Boot Kommandanten warten wollte, damit er sich wieder an Land gekommen, nicht verfährt. Als ich mit Heinz am Hafen ankam, waren die meisten Mitfahrer schon mit Fischbrötchen versorgt. Nach einer guten 3/4 Stunde und vielen Gesprächen in Einzelgrüppchen sollte es weitergehen. Ich nahm also wieder mein Hightech Gerät und rief im Menue die Rücktour auf. Toll, das nächste Drama, leider hatte ich wohl einen der 100 Wegpunkte auf eine unbefahrbare Straße gesetzt, so dass mein liebes Navi gar nicht erst die Tour laden wollte. Also wieder im Fahren eine kurvenreiche Strecke nach Plön eingeben. So was kann nur schief gehen, diese Erfahrung machte ich hier und verfuhr mich in Kiel. Nett anzusehen, wenn einem der Tross entgegen kommt und leicht grimmig verdutzt durch die Helmvisiere anguckt, sorry. Ich habe nicht gewußt welche Straßen man fahren kann, um kurvenreich nach Plön zu kommen. Extrem wurde es jedoch, als solch eine Straße in eine Art Kolonnenweg mit 2 Fahrspuren mündete. Ein Fahrsicherheitstraining wollte ich der Gruppe nicht zu muten, aber eine Spurhalteübung kann ja nichts schaden. Als jedoch nach einer Kurve vor mir ein LKW erschien, bekam ich es mit der Angst zu tun. Wie sollten wir daran vorbei kommen ? Maschinen mit Gewichten um die 200 kg und mehr  ( Norbert's Rocket und Sven's Goldwing) aus dem Straßengraben zu holen, nur weil die dem LKW Platz machen wollten, nein, das könnte es nicht sein. Das dachte sich auch der Fahrer des LKW's als er über seine erhöhte Sitzposition die Gruppe sah. Blitzschnell reagierte er und fuhr in eine Ausbuchtung, so dass wir alle an ihm vorbei fahren konnten. Wenig später erreichten wir Plön und tranken dort einen Kaffee. 2 der Hamburger verabschiedeten sich nach Hamburg, Jürgen fuhr von hier gen Heimat, Jo und Anja fuhren von hier aus wieder nach Lübeck. Udo und Michael hatten sich schon kurz nach Laboe verabschiedet. Erich, Reini, Klaus, Heinz, Achim, Christian, Sven und ich führen noch nach Bosau. Hier verabschiedeten sich Erich,Reini und Sven . Die restlichen Fünf, haben sich noch schön in die Sonne auf der Terasse eines Cafés gesetzt und dann noch lecker Torte gegessen. Gegen 17.00 h fuhren Christian und Klaus gen Eutin nach Hause und Heinz, Achim und ich Richtung Ahrensbök weiter nach Ratekau und Lübeck. Ich danke allen für die Mitfährt und hoffe, das wir bei der nächsten Tour wieder eine große Gruppe werden.
Die Linke zum Gruß
Michael