Saisoneröffnung mit Norbert am 13.04.2014

Tourenbericht:
Als uns beim letzten Stammtisch, am 28.03.2014, Jürgen mitteilte, das er die Eröffnungstour nicht fahren kann, machten  an diesem Abend lange Gesichter die Runde.
Aber, wir hatten die Rechnung ohne Norbärt gemacht. Der nordische Kleiderschrank aus Hamburg hat ohne lange zu zögern die Planung für die Ausfahrt übernommen.
Gesagt, getan, wurde die Ausfahrt für den 13.04.2014 terminiert. Alle freuten sich über soviel Initiative und ermunterten den 1,95 m langen Kerl zu weiteren Planungen, was ihm den Appetit an seinem XXL Schnitzel und Kakao nicht vermiesen ließ.
Langes hin und her im Forum wo es den hingehen sollte, Anm. d. Verfassers: da merkte man so leichte Unsicherheiten, entschied sich der Hamburger für die Fahrt an der mecklenburgischen Küste.
Treffpunkt war die Fähre in Travemünde zum Priwall allerspätestens um 10.00 h.
 Vorher sollte noch ein Käffchen getrunken werden, was Norbärt, Michael W., TomTom ( Anm. d. Verfassers: nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Navigationsgerät, dann wäre man erheblich aufgeschmissen) und andere in Anspruch nahmen. Als Barbara S. aus  Travemünde, Bäckereifachverkäuferin, den aktraktiven Mitfünziger in seinem an seinen Körper angeschmiegten Lederkombi in die Bäckerei kommen sah, war es um sie geschehen. Alles um ihr herum schien sie zu vergessen und ihre Blicke folgten diesem Mann wie unter Hypnose. Als er etwas am Tresen bei ihr bestellte, ließ sie ihre Blicke an ihm herunter gleiten. Was für eine Lichtgestalt, wir erinnern uns an die Hauptperson in dem Film " Das Leben des Brian ". Aus ihren kühnsten Träumen wurde sie erwacht als sie die Frage stellte " ein Becher Kaffee ? " und als Antwort bekam " soll ich den etwa in die Hosentasche schütten ", ach ja da war er wieder der ungehobelte, unsensible Hamburger. Barbara S. kam auf den Boden der Tatsachen zurück und dachte " Arschloch ". Auch Elmar G. mit seiner Gattin Waltraud, Gäste an einem Tisch in der Nähe des Tresens, waren von der Art und Weise wie sich Norbärt artikulierte nicht an getan, da sie sich auf ein gemütliches Frühstück in ihrer Lieblingsbäckerei freuten, was damit ein jähes Ende fand.
Nach dieser Episode fand man sich am Treffpunkt ein und wartete auf die Dinge die da kommen sollten. Als letztes kam Marzi, mit seiner neuen Maschine, fast pünktlich, was die Herren Hans-Werner aus NMS und Heinz aus Seeretz mit einem Uhrenvergleich und dem Spruch " ganz schön spät " kommentierten. Marzi in seiner doch sehr freundlich charmanten Art konterte, da es sich bei den Uhren wohl doch um Rentneruhren handeln würde, was man daran erkennt, das diese immer vorgehen. Hans-Werner zeigte Marzi seine Uhr mit dem Hinweis, das es sich um eine Funkuhr handelt. Er konnte Marzi jedoch nicht überzeugen. Dann kam auch noch Peter S. dazu und gab auch noch sein Fett dazu, was Marzi dazu bewog klein bei zu gegeben.
Um 10.10 h betrat Norbärt die, von der Verwaltung aufgestellte, Holzbank und erklärt in ganz ganz groben Zügen wo die Tour hinführen sollte, alle waren begeistert. Um 10.15 h bewegte sich der Tross, bestehend aus 14 Maschinen, gen Priwallfähre, wo Heike T., Kassiererin bei den Stadtwerken Lübeck und an dem Morgen eingesetzt an der Fähre, schon wartete um von den Ankömmlingen den Fahrpreis zu kassieren. Sie hatte die Rechnung jedoch nicht ohne Anja G., Kassenwartin der Kurvenschoner, gemacht, die spontan die Fahrzeuge als Gruppe deklarierte und somit für die Gruppe einen Preisnachlass aushandelte. Auch an dieser Stelle herzlichen Dank dafür. Als die Fähre unter der Leitung von Hein W., Kapitän bei den Stadtwerken auf kleiner Fahrt, anlegte und Georg U. das Zeichen zum Befahren gab, wussten Gislela W., die mit ihrem Mann und der Fahrradgruppe " Die Frischeluftköpp ",nicht was Udo L. auf seinem MP3 gleich von sich geben sollte. Als der nämlich das Wasser sah, den Schiffsdieselgeruch in der Nase hatte und das Vibrieren des Diesels auf seiner Sitzbank spürte, entlockte es Ihm in Richtung von Gisela " und jetzt die Wasserski raus und Wasserki fahren ". Das verstand wahrscheinlich nur er.
Auf dem Priwall angekommen stand die Gruppe erst mal wieder, was TomTom dazu bewogte zu sagen " das war´s wir sind da, was will man von Meier auch erwarten ". Leider irrte er sich gewaltig denn wir warteten nur auf Thomas aus Gifhorn, der mit seiner BMW RS 1200 und seiner Tochter als Sozia kam. Hut ab für die Anfahrt, toll das er mit kam.
Nachdem das geklärt war, ging die Fahrt nach Wismar zum Hafen, wo sich wie jeden Sonntag zahlreiche Besucher um die dortigen Fischhändler versammelten. Helga und Hans K. aus Wismar staunten nicht schlecht, als sie über die Fußgängerampel Richtung Innen Stadt gehen wollten, als plötzlich Norbärt mit seinem Roadrunner den Weg kreuzte, um direkt vor den Fischkuttern zu parken. Natürlich folgten Ihm alle anderen. Gott sei Dank gerieten die Beiden nicht in Panik. Am Fischkutter von Hein W. machten es sich die Kurvenschoner gemütlich. Fischbrötchen wurden bestellt und gleich vor Ort vertilgt. Nur Anja G. stieß mit einem Eis dazu, mit der Bemerkung " ganz schön kalt ". Alle lachten und fragten warum man denn bei den Temperaturen Eis essen müßte. Anja gab eine rasche Erklärung. Bei dem italienischen Eisladen gegenüber zahlt man entweder 0,50 € für die WC Benutzung oder man kauft sich ein Eis, 0,90 €/ Kugel. Also dachte sich Anja, da schlage ich doch 2 Fliegen auf einmal. Das gleiche taten danach dann auch noch Renate, Michael W., Sebastian G., Norbärt M..
Als dann alle den Kampf mit dem Fisch, Thomas aus Gifhorn hatte wohl noch einen der lebte, fertig waren ging die Tour weiter und wir besuchten in einem kleinen verschlafenen Dorf ein Oldtimermuseum.
Walter Z., Aufseher in dem Museum, traute seinen Augen nicht, so viele Besucher hatte er seit Anfang des Jahres nicht. In einem alten Kornspeicher hatte man schon in der ehemaligen DDR ein Museum eingerichtet. Hier sind, in sehr gepflegter Art und Weise, Oldtimer aus den damaligen Ostblockstaaten zu sehen. Walter Z. war ganz aufgeregt vor Freude. Als Udo L. dann auch noch ein Moped kaufen wollte, war es um ihn geschehen.
Klaus K. konnte seinen Spieltrieb nicht Herr werden und klebte einen Aufkleber der Kurvenschoner an die Treppe. Seine Worte " nun kann jeder lesen, das wir hier gewesen sind und wer das gelesen, ist auch hier gewesen ". Tolle Logik, die ich erst auf dem Sofa daheim verstanden habe.
Norbert verkündete auf dem Parkplatz, das Ende der Tour. Völlig geschockt, standen wir wie verlassen dort, wie kommen wir wieder zurück ? war das wirklich das Ende ? es war erst 13.30 h. Entsetzen machte sich breit, bis Marzi auf die Idee kam, noch in dem Hofcafe zwischen Elmenhorst und Boltenhagen eines der mächtigen Tortenstücke zu vertilgen. Norbärt führte uns nach Wismar und von dort übernahm Marzi die Führung.
Irgendwie war der mit seinen Gedanken nicht ganz bei der Sache, und wollte kurz vor dem Ziel abbiegen, was das beherzte Eingreifen von Klaus K. aber verhinderte. So kamen wir doch pünktlich zur Kaffeezeit an. Erna A. mit Ihren Angestellten freuten sich riesig, über einen solch großen Ansturm. Einen bitteren Beigeschmack hatte der Besuch für Marzi, der seine geliebte Himbeertorte nicht mehr bekommen hat weil Norbärt und Klaus die letzten Stücke vertilgt haben. Unsere Senioren Heinz und Hans-Werner fühlten sich sichtlich wohl und wollten gar nicht mehr los.
Um 17.00 h erreichten wir wieder den Priwall, wo ich mich von der Gruppe trennte. Es war wieder einmal eine schöne, lustige Tour, die richtig Spaß gemacht hat, was auch an den Teilnehmern lag. Ich freue mich auf weitere Fahrten
und hebe die Linke zum Gruß
Michael ( Marzi06 )