Generalprobe am 08.03.2015 für die Anrollertour mit Jürgen

Hallo Kurvenschoner,
der 08.03.2015 hatte es in sich.
Strahlender Sonnenschein, Temperaturen zwischen 13 und 15 Grad, leichter Wind,
das ideale Wetter zum Segeln, ähhh sorry zum Mopedfahren natürlich.
Das dachte sich unser Norbärt, genannt auch Rocket-Opa, auch und rief kurzfristig hier im Forum zu einer Tour nach Wismar auf.
Treffpunkt 11.00 h und nicht 11.15 h oder 11.30 h ( die Teilnehmer der Tour wissen was ich meine ) in Travemünde bei der Priwall Fähre. Und alle kamen sie, der Dirk, die Anja, der Alex, der Reini, der Klaus, der Hans-Werner, der Michael und ein klitzekleines Stündchen später, zwar nicht in Travemünde aber in Wismar, auch der Christian  Very Happy  Very Happy . Alle freuten sich wie die Schneekönige, endlich mal Ihre Maschinen wieder bewegen zu können. Nur Hans - Werner war am nörgeln, weil er seinen neuen Kymco fahren durfte. Bisher war er ja nur Burgman Fahrer und so etwas sportliches, hart gefedertes nicht gewohnt. Aber ganz ehrlich, auf dem Teil sieht er um mindestens 15 Jahre jünger aus. Auch die in einer Vielzahl auftretenden Sonntagsfahrer und Spaziergänger, waren von dem Einfall der Mopedfahrer begeistert, nur das sie sich mit Ihrem Fahrstil bzw. über die Straße gehen noch nicht so ganz darauf eingestellt hatten. Aber das ist ein anderes Thema.
Nach einer längeren Haltepause auf der Priwallseite fuhren wir die altbekannten Strecken nach Wismar, mit der Vorfreude das erste Fischbrötchen dort am Hafen zu essen. Aber da hatten wir nicht an die Tourenführung von Norbärt gedacht, der nämlich wollte unbedingt zur Seebrücke in Wismar, die den meisten von uns noch nicht einmal bekannt war, fahren. Ich kann Euch nur eins schreiben, abenteuerlich, sehr abenteuerlich wo uns der in die Jahre gekommene Norbärt so lang geführt hat. Wismar hat auch ein paar sehr nicht so schöne Ecken, geschweige denn Straßen. Ich dachte schon, das ich die miesesten Straßen heraussuche, aber am Sonntag wurde ich eines besseren belehrt. Die Ananas geht jetzt an den Rocket-Fahrer, der mit seiner chromblitzenden, 6 Zylinder Maschine die härteste Kopfsteinstraße in ganz Wismar bergrunter gefahren, man muss schon eher  sagen gehoppelt, ist. Ein Blitzgerät muss auf dieser Strasse hier nicht aufstellt werden. Dann war sie da, die Stehsodaseebrücke. Schon von Weitem sah man dort die Schar von Raub-, Lachmöven. Vor uns eine zerfallende Seebrücke, die zu dem noch gesperrt war. Na toll, dachte ich mir und mein Magen fing noch mehr an zu knurren. Als dann noch Hans-Werner an den Strand ging, wusste ich, so schnell kommen wir hier nicht weg.  
Aber so lange dauerte es doch nicht und wir fuhren weiter zum Hafen. Siehe da, Christian kam dort auf uns zu. Zwar hatten wir schon auf dem Priwall auf ihn gewartet, aber das Beste kommt ja bekanntlich zum Schluß, bzw. in Wismar am Hafen. Die Fischbuden wurden belagert. Es vergangen Minuten, ehe man ein Brötchen geniessen konnte. Aber es schmeckte, so dass wir uns alle zusammen auf den Weg nach Kühlungsborn auf machten. Michael führte die Gruppe an, und verfuhr sich nicht. Das allererste Mal. Die Strecke führte auf kleinen Nebenstraßen nach Rehrik und von da aus an der Küste entlang nach Kühlungsborn. Dort angekommen, zeigte Michael dem Norbert erst mal was eine begehbare Seebrücke ist. Der kam aus dem Staunen nicht mehr heraus und als er drauf war, wollte er fast nicht mehr runter. Hans - Werner kam nicht mit auf die Brücke mit dem Satz " Kenn ich schon, brauch ich nicht  ", was uns anderen dazu animierte zusagen, Strand und Meer kennen wir schon, brauchen wir nicht. Danach sind wir noch eine Kugel Eis essen gegangen und haben dann Hans - Werner gesucht. Michael hat ihn dann gefunden und zwar saß er schön in der Sonne im italienischen Eiscafe und ließ es sich gut gehen " la dolce vita ". Nur, wir wollten los und er wurde aus seinen schönen Träumen gerissen. Die Rückfahrt nach Boltenhagen gestaltete sich extrem schwierig. Warum ? Wir mussten mit allen Mitteln versuchen nicht einzuschlafen. Michael fuhr mit der Gruppe die B 105 zurück, diese gradlinige asphaltierte Straße, die nur vereinzelnt  durch eine Kurve ( Kürvchen ) in ihrer Gradlinigkeit  unterbrochen wird. Ich sage nur schlimm, aber die schnellste Variante um nach Boltenhagen zu kommen, denn wir wollten noch auf dem Hofcafe in der Nähe eine leckere Torte essen. Um 16.30 h kamen wir dort an und haben noch jeder ein kleines Stück Torte bekommen, na ja nicht jeder, es gab auch jemanden der doppelt zu geschlagen hat. lol!
Gegen 17.15 h fuhr die Gruppe dann wieder gen Lübeck. Es war wiedermal eine tolle Truppe, tolle Tour und macht Freude auf die

A N R O L L E R T O U R  M I T  J Ü R G E N

hoffentlich schon bald

Gruß Euer
Marzi