Fahrt in die Lüneburger Heide am 29.09.2014

Lübeck, den 29.09.2014, 10.00 h  Citti Center Lübeck, Parkplatz Burger King. Burger King Fillialleiter Heiko O. staunte nicht schlecht, das so früh vor der Öffnungszeit ( Anm. der Verfassers 10.00 h) schon mehrere Biker auf dem Parkplatz standen und ungeduldig durch die Fenster starrten. Sie hatten eben Lust auf einen Kaffee. Aber Heiko O. ließ sich in seinem sonntäglichen Ablauf nicht stören. Als Michael H. ( genannt Marzi ) gegen 09.50 h zu der Gruppe dazu stieß, waren Jörg, Norbert und Jürgen gerade beim Betanken Ihrer Maschinen. Was Marzi zu diesem Zeitpunkt noch nicht wusste, war die Überraschung, die einige Minuten später erfolgen sollte. Auf den ersten Blick hatte Marzi ein neues Gesicht entdeckt, nachdem er die Bekannten begrüßt hatte. „Mein Name ist Frank, wie Horst Frank „ schallte es Marzi entgegen. Vor Ihm stand ein recht rüstiger älterer Herr, dessen Alter man schlecht schätzen kann. Den Grund dafür nannte er dann selber „ ich komme vom Priwall´´, aaah dachte sich Marzi deswegen so gut erhalten. Wie jeder weiß, ist die Seeluft ja bekanntlich ein Jungbrunnen. Die Maschine die Frank fuhr, sah man ihr Alter auch nicht an, der Chrom blitzte nur so, das lag natürlich nicht an der Seeluft, sondern an der intensiven Pflege von Frank, der noch andere Schmuckstücke sein Eigen nennen darf. Marzi sagte gleich, der Frank passt in die Truppe, wie die Faust aufs Auge. Dann aber geschah es, es bewegte sich eine Lichtgestalt von der Tankstelle auf den Parkplatz. Die hier Anwesenden wurden geblendet und kamen aus dem Staunen nicht heraus. Da war er, der uns bekannte Kawa-Opa, unser Roadrunner Norbert. Allein sein imposantes Aussehen,  gekleidet in einem schwarzen Motorradoutfit, eigentlich wie sonst auch, aber doch anders. In Zeitlupe kam er angefahren ( sehr ungewöhnlich ) und bekam sein Grinsen nicht aus seinem Gesicht. Da war sie, seine neue Maschine, der Chrom pur, die geballte Kraft von 148 PS, ein Hinterreifen wie der Hintern eines Brauereipferdes, Norberts Triumph Rocket III. Die Überraschung war ihm gelungen, da wir erst am letzten Freitag auf dem Stammtisch aus dem Roadrunner den Kawa-Opa machten und Norbert da schon sagte: „ wartet mal ab, wir sehen uns Sonntag ´´. Tja das war´s wohl mit dem Kawa-Opa, nun musste sich Marzi einen neuen Spitznamen einfallen lassen. Auf die Schnelle geht so etwas ja nicht, da half auch das Brainstorming mit den anderen Anwesenden nichts. Mittlerweile hatte auch Heiko O. seinen BurgerKing geöffnet, so dass einige noch Ihren Kaffee trinken konnten.
Um 10.20 h ging es dann los. Über Nebenstraßen gen Hamburg, an manchen Stellen grüßte das Fahrgestell mit unliebsamen Stößen. Das Wetter und die Temperaturen waren richtig toll, so dass das Fahren richtig Spaß gemacht hat. Selbst Norbert hat bei dieser Tour viele Straßenschilder, Radfahrer und Bäume gesehen, was er mit seiner Kawa sonst nicht hatte. Er wirkte auf dieser Tour richtig tiefenentspannt, was wohl auch an der wahnsinnigen Geschwindigkeit von Marzi lag, der die Gruppe mit 80 km/h anführte. Gegen 13.15 h kamen wir an unserem Zwischenziel dem „ Cafe im Schafstall ´´ , in Wörme, an. Hier war der Teufel los, Menschenmengen und Blechlawinen versperrten der Gruppe den Weg. Parkplätze waren Mangelware, aber der Weg dorthin hatte sich gelohnt. Wir konnten bei milden Temperaturen und herrlichem Sonnenschein draußen sitzen und unser Essen und Trinken schmecken lassen.
Um 14.30 h starteten wir wieder, aber ohne Jörg, der wieder nach HH fuhr und Norbert, der  seiner neuen Maschine noch mal einen Hochgeschwindigkeitstest unterziehen wollte, fuhr mit TomTom, der auf dem Weg vom Fischbrötchenessen beim Schafstall vorbei kam, weiter.
Der Rest fuhr Marzi nach, was bis auf 2 Fehlleitungen, auch gut klappte. Selbst Marzi zweifelte an den Straßen, die er für die Tour ausgesucht hatte. Aber sie waren doch sehr abwechslungsreich. Angefangen von Kopfsteinpflaster (sehr zu empfehlen bei einem Zweirad), kilometerlangen Straßen, die mit Rollsplitt versehen waren, alten ostdeutschen Straßen mit dem Charme der ehemaligen DDR.
Um 18.30 h waren wir dann in Ratzeburg angekommen und genossen noch einmal den Blick auf die Altstadt mit dem beginnenden Sonnenuntergang. Da wir danach doch verschiedene Wege fahren wollten, verabschiedeten wir uns dort schon einmal voneinander und fanden alle, das es eine schöne Tour und ein schöner Tag war.

Ach, zu guter Letzt habe ich auch noch einen neuen Namen für Norbert gefunden

´´    ROAD-ROCKET-GRANDPA ´´

Gruß
Michael