„ Die Kurvenschoner im Allgäu „ vom 24.05.2014 bis 31.05.2014

Tourenbericht „ Die Kurvenschoner im Allgäu „
vom 24.05.2014 bis 31.05.2014


1.TAG : ANREISE AM 24.05.2014

Der Tag fing sonnig an. Wir trafen uns um 09.00 h in Lübeck beim Hagebaumarkt. Heinz war mit seinem Wagen mit Rolleranhänger gekommen und wurde dort von seiner Frau verabschiedet, die auch noch ein paar Worte mit Hans-Werner austauschte. Die Tour gen Süden führte uns Richtung Lauenburg, wo wir noch Thomas ( TomTom ) aufsammelten. Weiter auf der Bundesstr. Richtung Braunschweig. Bei einer kurzen Zwischenrast auf einem Parkplatz in der Nähe von Braunschweig, vielen uns einige Wohnmobile auf, die dort in Reih und Glied standen. Bei näherem Hinsehen entpuppten sich diese als Arbeitsplätze des horizontalen Gewerbes. Neugierig wie Jugendliche machten sich Jürgen und Thomas gleich dort hin. Leider waren die Fahrzeuge nicht besetzt, oder die Damen hatten sich schon vorher versteckt. Jürgen ließ es sich jedoch nicht nehmen, sich vor einem der Fahrzeuge zu fotografieren. Dann ging es weiter nach Braunschweig. Wie es auch sein sollte, hatte Michael bei seiner Tourenplanung in das preiswerteste Navi von Pearl ( es sollte später noch schlimmer kommen ) nur die Orte als Wegpunkte eingegeben, was zur Folge hatte, das die Tour immer schön in die Orte führte. In Braunschweig noch akzeptabel, im Harz nicht mehr. Die erste Orientierungslosigkeit bei Michael machte sich breit, wurde jedoch schnell wieder abgelegt, da die Tour dann auf der Autobahn weiterführte. Als wir dann wieder die Bundesstr. in den Harz fuhren, ging es wieder los. Umleitungen im Harz taten ihr Übriges dazu, dass wir  den Harz recht gut kennengelernt haben. Zu allem Übel verfuhr sich Heinz mit seinem Wagen auch noch in einer Baustelle, so dass er von uns getrennt wurde. Da er sowieso bei seinem Bruder in Homberg übernachten wollte, war dies nicht ganz so schlimm. Der Rest der Gruppe kam, wie sollte es auch anders sein, in einen mächtigen Regenschauer, der dazu führte das ein Cafe aufgesucht wurde, wo es leckere Windbeutel, in diesem Fall schon fast Orkanbeutel, gab. Nachdem sich das Wetter wieder beruhigt hat, ging die Tour weiter. Leider hat das Navi von Michael weiter gesponnen, so dass er sich entschlossen hatte, nur noch auf der Autobahn zu fahren. Gegen 20.00 h wurde dann das Waldhotel in Oberthulba erreicht, wo wir von der Inhaberin, mit slowenischen Akzent, begrüßt worden sind. Wir haben an diesem Abend noch gegessen, Bierchen getrunken, sehr viel aus Slowenien erfahren und Fußball geschaut. Wir haben noch abgesprochen, das wir gegen 09.00 h am nächsten Tag weiterfahren wollten.

2.TAG : WEITERFAHRT AM 25.05.2014 GEFÜHRT VON HEINZ

An diesem Morgen wurden wir alle von herrlichem Sonnenschein geweckt. Leider hat es die Besitzerin nicht geschafft das Frühstück bis 08.00 h herzurichten. Zu wenig Kaffee, alte Brötchen, wenig Aufschnitt, ein reichhaltiges Frühstückbuffet sieht anders aus. Wir waren uns einig, hier nicht noch mal hin, Schade.
Um 08.30 h stieß Heinz wieder zu uns, und trank noch einen Kaffee mit. Wir beschlossen über die Bundesstr. Nach Rothenburg o. der Tauber zu fahren und uns die Stadt ein wenig anzuschauen. Heinz führte uns über tolle Straßen und Landschaften dort hin. Wir waren von der Stadtmauer beeindruckt, die wir erklommen haben. Hans-Werner und Jürgen hatten keine Lust mehr zum rumwandern in der Stadt und gingen zu den Maschinen zurück. Heinz, Klaus, Thomas und Michael gingen noch zum Marktplatz und haben sich in ein Cafe gesetzt, wo es dann noch lecker Kuchen und Kaffee gab. Nach ca. 1,5 Std. ging es dann weiter Richtung Obergünzburg. Dort sind wir dann um ca. 18.00 h angekommen und uns begrüßten gleich viele Musiker und ein volles Hotel. Es war dort, wie jeden letzten Sonntag im Monat, Musikertreffen. D.h. jeder der ein Instrument spielt kann dort sein Bestes geben. So hörte es sich auch manchmal an. Wir haben dort noch lecker gegessen und ließen den Tag bei ein paar Bier ausklingen.


3.TAG : FAHRT AM 26.05.2014 ZUM RIEDBERGPASS GEFÜHRT VON JÜRGEN

Nach einem leckeren, wie danach jeden Morgen, Frühstück, sind wir geführt von Jürgen Richtung Riedberpaß gefahren. Kehren ohne Ende, aber auch Straßen, die nur Jürgen kannte. Landschaftlich schöne Gegend, leider war es ziemlich kalt und zum Schluß hat es auch noch geregnet. Gegen 18.00 h waren wir wieder im Hotel, wo uns schon leckeres Essen erwartete. An diesem Abend, haben wir einmal einen Sängerabend veranstaltet. Nach ein paar Bier und Blutwurz ( 60 % Schnaps ) konnten wir alle aus allen Kehlen singen. Das war der Wahnsinn. Leider hatten wir keine Zuhörer, bzw. die wenigen sind dann gegangen bzw. geflüchtet.


4.TAG : FAHRT AM 27.05.2014 ZUM BODENSEE GEFÜHRT VON MICHAEL

Das war ein toller Tag. Ein Motto kann man hier ausgeben:
Regentropfen die an mein Fenster klopfen ………
Nach 100 km. haben wir abgebrochen und sind zum Hotel zurück. Schlafen und ausruhen war angesagt. Leider hatte der Gasthof Ruhetag, das auch noch. Aber Heinz organisierte eine Brotzeit zum Mittag. Gott sei Dank. Wir wollten aber nicht wissen wie es dem Wirt bei dem Gespräch erging.
Abends hat Heinz dann Taxi gespielt und uns in den Ort zum Essen gefahren. An dieser Stelle noch mal ganz herzlichen Dank dafür Heinz. Der Tag klang dann ganz ruhig aus.


5.TAG : FAHRT AM 28.05.2014 ZUM BODENSEE GEFÜHRT VON MICHAEL

2. Versuch der Bodenseetour. Heute spielte das Wetter mit. Das erste Ziel war Lindau. Schön dort. Wir sind durch den Ort geschlendert und haben am Hafen bei herrlichem Sonnenschein einen Kaffee getrunken. Weiter ging es Richtung Friedrichshafen, wo Heinz gerne ins Zeppelinmuseum wollte. Leider fand Michael den Weg, bzw. das Museum nicht, was zur Folge hatte, dass Michael ein wenig genervt die Tour weiter Richtung Überlingen fuhr. An der Klosterkirche Birnau  machten wir Halt und genossen den Ausblick auf den Bodensee und auch das Innere der Kirche. Weiter ging die Fahrt nach Konstanz, wo wir noch einen Kaffee tranken. Danach wollte uns das Navi von Michael über die Schweiz zurückführen, was wir auf Grund der vorangeschrittenen Zeit nicht machen wollten, sondern auf deutscher Seite wieder zurück fahren wollten. Ein Fehler, denn mit so vielen Staus  auf den Straßen rund um den Bodensee, hatten wir nicht gerechnet. Als Michael dann noch sein Navi auf Autobahn benutzen umgestellt hatte und wir dann Richtung Memmingen geführt wurden, platze Thomas bei einem Halt auf einem Autobahnparkplatz der Kragen. Er fauchte Michael an, wo er denn noch hin wollte. Er habe keinen Bock erst um 22.30 h im Hotel zu sein. Gesagt getan hatte Michael sein Navi wieder auf kurze Route eingestellt, was aber Heinz nicht mit bekam da er sich drauf verlassen hatte, dass wir noch ca. 40 km Autobahn fahren. Michael war hinter einem langsam fahrenden LKW geblieben, was aber Thomas und Heinz nicht so gut fanden, also sind sie vorgefahren. Das war dann für Heinz schlecht, weil Michael die Autobahn an der nächsten Abfahrt verließ. Gegen 20.30 h waren wir dann wieder im Hotel uns haben noch genüsslich gespeist und wie jeden Abend ein Bierchen getrunken und viel gelacht. Vor allem, weil Hans-Werner wie jeden Abend „ 7 auf einen Streich „ spielte. So viele tote Fliegen habe ich noch nicht auf einem Fleck gesehen.


6.TAG : FAHRT AM 29.05.2014  SCHLÖSSERTOUR GEFÜHRT VON HEINZ

Da Heinz sich in der Gegend um Schloss Neuschwanstein gut auskennt, übernahm er die Führung dieser Tour. Sie führte uns in Richtung Füssen und dann weiter zum Schloss Neuschwanstein. Um 10.00 h sind wir dort angekommen und haben uns nur über die Menschenmassen gewundert. Ist aber doch schon schön dort. Weiter ging es über Oberammergau Richtung Reute. Doch bevor wir den Pass erreichten gab es erstmal eine kräftige Bremsung von Heinz, dabei wäre ich beinahe auf ihn drauf gefahren. Er hatte sich doch noch überlegt auf den Parkplatz des Gasthauses zu fahren, welches auf der rechten Fahrseite auftauchte. Nachdem wir dort einen Kaffee getrunken hatten, ging es weiter. An einem Bergsee, der Name ist mir jetzt entfallen, machten wir einen Fotostopp. Michael hatte dann die Idee vor zu fahren und die Gruppe einmal zu filmen, wenn sie in den Serpentinen fahren. Er fuhr dann auch los, leider hatte er eine Kurve unterschätzt und fuhr, mit nicht allzu hohem Tempo, gerade aus unter Vollbremsung und ABS in eine Bankette und legte sich leicht seitlich an den Hang. Für die anderen sah es aus, als sollte dies gewollt sein, da er von dort aus die Gruppe filmte. Eine Abfahrt verpassten wir dann beim Weiterfahren doch noch, aber Heinz hatte es noch rechtzeitig bemerkt. Da wir nicht über Sonthofen fahren wollten, sind wir dann auf dem kürzesten Weg wieder in unsere Bleibe gefahren, wo an diesem Abend der Grill angeheizt wurde und es leckere bayrische Schmankerl gab.


7.TAG : FAHRT AM 30.05.2014 NACH LANDSBERG AM LECH GEFÜHRT VON MICHAEL

Am Morgen erwartete uns wieder Dauerregen, so dass wir die geplante Passtour Richtung Arlberg nicht fahren konnten. Erst gegen Mittag wurde es besser und wir fuhren um 14.00 h über kleine Straßen Richtung Landsberg am Lech ( Ulli´s neue Heimat ). Dort angekommen, mussten wir auf hunderte von Abiturienten Rücksicht nehmen, die am Ufer des Lechs ihre Abi-feier gefeierten. Gans schön viele Schnapsleichen dort. Nach einem Kaffee traten wir dann die Rückfahrt an und waren pünktlich zum Abendbrot wieder im Hotel. Der Abend viel ein wenig ruhiger aus, da wir ja am nächsten Morgen wieder die Heimfahrt antraten mussten.



8.TAG :  HEIMFAHRT AM 31.05.2014

Um 09.00 h war es soweit. Wir verabschiedeten uns von unseren Gastgebern und von Heinz, der direkt über die Autobahn zu seinem Bruder fuhr. Wir fuhren dann über die Bundesstr. In Richtung Zwischenübernachtung. Hier machte Michael einen Stopp in einem Gewerbegebiet, was den Zorn der anderen auf sich zog. Wie kann man nur so blöd sein hier eine Pause zu machen. In nicht einmal 10 km weiter kam dann eine Tankstelle, hätte ich es vorher gewusst, na ja…… . Kurz vor Würzburg legten wir den nächsten Zwischenstopp ein und haben eine Kleinigkeit gegessen. Michael sagte, wenn wir in dem Tempo weiterfahren, wären wir in ca. 6 Std. zuhause. Wollen wir nicht doch durchfahren, war seine Frage. Alle stimmten dem zu. Also machten wir uns auf dem Weg. Michael fuhr vorweg und nach mehrmaligen Überholen von LKW´s hatte er den Kontakt zu den anderen verloren.


Fazit: Es war eine schöne aber anstrengende Tour, bei dem das Wetter nicht ganz so mitspielte.


Gruß
Michael